Spende von Christoph Letkowski: Freude bei See me!

460 Euro: Diese Spende durfte jetzt Rahel von Marschall vom Projekt See me! der Gemeindediakonie Lübeck aus den Händen des Schauspielers und Musikers Christoph Letkowski entgegennehmen.

Rahel von Marschall mit der Schallplatte #seltensogelacht und Christoph Letkowksi (plus Hund) mit einem Plakat von See me! am Beratungszentrum Hüxterdamm.

Die Spendengelder sind bei einer Crowdfunding-Aktion des Künstlers zusammengekommen. Christoph Letkowski lebt in Berlin und Lübeck und war als Schauspieler u. a. schon in diversen TV-Produktionen wie „Tatort“ oder „Die Bestatterin“ zu sehen. Für sein erstes Soloalbum als Singer-Songwriter mit dem Titel #seltensogelacht hatte er über die Plattform www.startnext.com Spenden gesammelt, um die Produktion und den Vertrieb der Vinyl-Ausgabe sowie Musikvideos und Werbemaßnahmen zu finanzieren. „Mein Ziel ist es, in und aus aufgewühlten Zeiten, Musik zu machen, die Menschen erreicht, berührt und (wieder) verbindet“, schreibt er dort über sein Projekt.     

Dort hatte er auch angekündigt, dass ein Teil der Spenden zwei Kinderhilfsprojekten in Berlin und Lübeck zugutekommen sollte. In Lübeck wählte er „See me! Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche bei familiärer Gewalt im Landesgerichtsbezirk Lübeck“ aus. „Das Projekt liegt mir sehr am Herzen“, so Letkowski. „Rahel macht dort einen großartigen Job!“ Auf seinem Instagram-Kanal @letkowskimusik oder im Online-Shop letkowski.bigcartel.com können Interessierte auch weiterhin eine Vinyl-Ausgabe des Albums kaufen und gleichzeitig etwas Gutes tun – je fünf Euro pro verkaufter Schallplatte gehen an See me!. Bereits am 13. Mai hatte der engagierte Künstler in einem gemeinsamen Livestream mit dem Instagram-Kanal des Kitawerks Lübeck (@kitawerk_luebeck) Rahel von Marschall interviewt, um seinen Spender*innen das Projekt See me! näher zu bringen (siehe Video).

Dieses wendet sich an Kinder und Jugendliche in Lübeck, dem Herzogtum Lauenburg sowie den Kreisen Stormarn und Ostholstein zwischen drei und 18 Jahren, die familiäre Gewalt erleben. „Die Arbeit ist in erster Linie aufsuchend“, so die zertifizierte Traumapädagogin (i.A.) Rahel von Marschall. „Ich fahre zu den Kindern und Jugendlichen und treffe sie an neutralen Orten außerhalb ihres Elternhauses, zum Beispiel in ihrer Schule, im Jugendzentrum oder auf dem Spielplatz.“ Das im Sommer 2023 angelaufene dreijährige Projekt am Beratungszentrum Hüxterdamm wird vom Landesjustizministerium gefördert.

Von der Spende will Rahel von Marschall Materialien für ihre Arbeit anschaffen, u. a. ätherische Öle. „Ich möchte den Kindern die Möglichkeit geben, sich einen für sie stimmigen Duft in ihre ,Erste-Hilfe-Kiste für das Herz‘ legen zu können“, erklärt sie. „Die Düfte sollen den Kindern helfen, mit belastenden Situationen umgehen zu können.“ Außerdem können mit der Spende Materialien für die Beratung gekauft werden, insbesondere kleine Steine, die Rahel von Marschall mit den Kindern bunt anmalen kann: „Jede Farbe eines Kieselsteins steht für ein zuvor besprochenes Gefühl. So können Kinder lernen, dass es unterschiedliche Gefühle gibt und sie diese alle haben und haben dürfen.“


Hier eine gekürzte Fassung des Instagram-Livestreams mit Christoph Letkowski und Rahel von Marschall vom 13. Mai (7 Minuten).

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